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Warum Entspannung so wichtig ist

Entspannung und Stress

„Von nichts kommt nichts.“, „Wer rastet, der rostet.“, „Für Erfolg muss man hart arbeiten.“, „Entspannung ist nicht wichtig – ausruhen kann ich, wenn ich tot bin.“

Wer kennt sie nicht, diese Sätze?

Entspannung gilt oft noch als Faulheit und als unproduktiv. Dabei ist Entspannung für unser Leben wichtig. Es ist notwendig, dass wir uns Auszeiten nehmen. Und im Grunde ist diese Zeit eine sehr produktive Zeit.

Vermutlich kennst du das auch, wenn du zu wenig geschlafen hast und dann gereizt bist. Schlafentzug kann zu Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, motorischen Störungen, Halluzinationen und sogar Psychosen führen. Daher ist der Schlafentzug auch als Foltermethode bekannt. Bei den Gefangenen soll so das klare Denken unterbunden und der Willen geschwächt werden. Man erhofft / erhoffte sich, dass diese dann eher ein Geständnis abgeben.

Anhaltender Stress und wenig Entspannung stehen auch im Zusammenhang mit Burnout, Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden und einem geschwächtem Immunsystem.

Abgesehen von diesen wirklich ernst zu nehmenden Beschwerden, haben Stress und wenig Entspannung auch einen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Menschen, die meditieren, geben an, dass sich ihr Lebensgefühl deutlich verbessert habe. (Lisa Kleine (2015), Acht Fakten zur Meditation,Burnout, Angst, Schmerzen – Wie Sie die Mitte Ihres Lebens wiederfinden, in:  Focus online,  09.09.2015. https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/alternativmedizin/tid-28097/meditation-veraendert-hirnstrukturen-acht-fakten-zur-meditation_aid_859448.html)

Daher bin ich davon überzeugt, dass regelmäßige Pausen einen sehr großen Einfluss auf unser Leben haben und viel verändern können.

Regelmäßige Entspannung ist wichtig für unsere Lebensqualität.

Tägliche Auszeiten

Entscheidend ist es, sich regelmäßige Auszeiten zu nehmen. Es ist sinnvoller, täglich kleine Pausen zu machen, als zu warten, bis du richtig gestresst bist. Oft hilft es schon, täglich etwas von diesen Dingen zu tun:

  • spazierengehen
  • eine Atemübung machen
  • ein heißes Bad nehmen
  • etwas lesen
  • Musik hören
  • tanzen
  • in Ruhe einen Tee trinken
  • Fahrrad fahren
  • schwimmen
  • Yoga
  • eine Meditation
  • Autogenes Training
  • einfach mal nichts tun

Pausen helfen dir dabei,

  1. deinen Akku wieder aufzuladen
  2. Gedankenkreisen zu stoppen
  3. deinen Körper regenerieren zu lassen
  4. abzuschalten
  5. Gedanken zu ordnen
  6. neue Energie zu tanken
  7. kreativer zu sein
  8. dein Immunsystem zu stärken
  9. u.v.m

Es ist erwiesen, dass Entspannung hilft, die Atmung zu vertiefen, den Puls und den Blutdruck zu senken, die Muskeln zu entspannen, so dass der Körper dadurch besser mit Sauerstoff versorgt wird. Stresshormone, wie Dopamin, Adrenalin und Cortisol, werden reduziert und in eine gute Balance gebracht.

Somit ist Entspannung wichtig für unseren Körper.


Statt zu sagen: Sitz nicht einfach nur da –

tu irgendetwas,

sollten wir das Gegenteil fordern:

Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da.

Thich Nhat Hanh

Einfach mal nichts tun…

Klingt langweilig? – Ja, und das ist gut, denn Langeweile hilft uns. Es gibt tatsächlich Experimente und Studien zum Thema „Langeweile“ – Unglaublich, oder?

Demnach hilft uns Langeweile dabei, produktiver zu sein. Menschen, die eine langweilige Aufgabe erfüllen sollten, hatten hinterher beim Brainstorming mehr und bessere Ideen als diejenigen, die sich zuvor nicht gelangweilt haben.

Maler:innen, Schriftsteller:innen und andere kreativ Tätige kennen das auch, dass Phasen der Langeweile helfen können, wieder neue Ideen zu entwickeln.

Bei Kindern kann man es sehr gut beobachten: Wenn sie keinen vollen Terminkalender haben, sondern sich einfach mal langweilen „dürfen“, kommen sie auf die tollsten Ideen.

Probiere es doch selbst einmal aus:

Setze dich hin und beobachte dich und deine Gedanken, wenn du nichts tust. Wirklich n i c h t s tust. Beobachte dich dabei mit viel Neugier:

„Ach, das ist ja interessant, dass ich jetzt daran denke.“

„Spannend, dass ich ausgerechnet jetzt glaube, dies oder jenes tun zu müssen.“

„Interessant, dass dieses Gefühl in mir aufsteigt! Mal sehen, wie es sich entwickelt.“

Was passiert bei dir?

Was du noch zur Entspannung tun kannst

Natürlich kannst du dir auch Hilfe holen und dir zum Beispiel eine Massage o.ä. gönnen. Denn auch die Berührung hilft dabei zu entspannen.

Wenn Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit.

Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.

Thich Nhat Hanh

Solltest du zu den Menschen gehören, die Massagen nicht so gut genießen können oder einfach einmal etwas Anderes ausprobieren wollen, kann ich dir die Achtsame Körperarbeit mit den Methoden aus SANJO empfehlen. Hierbei werden Verspannungen auf sehr sanfte Art gelöst. Gleichzeitig wird der Muskeltonus direkt vom zentralen Nervensystem reguliert. Somit ist er individuell an deinen Körper und deine momentane Situation angepasst. Klingt gut? Dann klicke auf den Button.



Was tust du, um zu entspannen? Welche Erfahrungen hast du mit dem Nichts-Tun? Schreibe mir gerne deine Gedanken in die Kommentare.

Ich wünsche dir einen entspannten Tag,

Deine Melanie


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