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Entspannung für Hochsensible

Bist du auch hochsensibel?

„Stell´dich nicht so an!“

„Sei nicht so empfindlich!“

„Sei nicht so eine Mimose!“

„Nimm nicht immer alles so persönlich!“

„Sei kein Spielverderber!“

„Reiß dich mal zusammen!“

Kennst du das?

Was habe ich alles getan, um mich nicht so anzustellen, nicht so empfindlich zu sein? Und Spielverderber wollte ich auch nie sein! Wie habe ich mich zusammengerissen! – und dabei so verbogen und gelitten. Nur geändert hat das natürlich nichts. Denn ich habe immer noch viel wahrgenommen. Ich spüre Stimmungen und Emotionen sehr intensiv. Lange Zeit habe ich sehr darunter gelitten, weil ich dadurch viele Ängste und Traurigkeit von anderen aufgenommen habe. Da brauchte ich einen Schutzschild. Somit war ich entweder so involviert, dass ich gelitten habe oder so distanziert, damit nichts an mich herankommt. Erst als ich verstanden habe, dass das nicht meine Angst und meine Trauer ist, konnte ich lernen, besser damit umzugehen. Heute weiß ich mich besser zu schützen und kann diese Emotionen auch wieder abgeben bzw. gleich spüren, dass sie nicht zu mir gehören. So nehme ich sie zwar wahr, kann sie aber durch mich hindurch fließen lassen, ohne dass sie sich bei mir festsetzen. Und vor allem weiß ich inzwischen, wie ich als Hochsensible zur Entspannung kommen kann.

Was macht hochsensible Personen aus?

Intensive und detailreiche Wahrnehmung von Dingen, Stimmungen, Sinnesreizen, Kunst und Musik. Damit verbunden vielschichtige Gedanken, starke Wahrnehmung von inneren und äußeren Reizen, große Empathie und hohes Einfühlungsvermögen mit Schwierigkeiten der Abgrenzung von der Stimmung anderer Menschen, Gerechtigkeits- und Harmoniebedürfnis, großer Wunsch nach Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

Bei so vielen Reizen ist das Fass schneller voll und das Gefühl von Überforderung, Stress und Leistungsdruck stellt sich dementsprechend auch schneller ein.

Hochsensible Menschen sind daher eher erschöpft und müde. Nicht, weil sie weniger abkönnen, sondern weil sie in kürzester Zeit viel mehr zu verarbeiten haben. Sie haben eine gute Intuition, spüren oft sehr gut, was sie brauchen, stehen aber im Konflikt mit den Erwartungen anderer bzw. der eigenen Erwartung, so zu sein, wie (scheinbar) alle anderen. Das ermüdet erst recht!

Es ist also für HSP (Hochsensible Personen) gut und wichtig, immer wieder zu entspannen und sich Auszeiten zu nehmen. Da kann eine Wellness-Behandlung eine gute Idee sein. Doch auch Massagen u.ä. können für Hochsensible sehr anstrengend sein. Die Berührung, der Druck und der Wunsch (des /der Therapeut*in), etwas auf der körperlichen Ebene zu verändern, sind Reize, die hochsensible Menschen intensiv wahrnehmen. Hinzu kommt, dass HSP oft (unbewusst) versuchen, den Wünschen der Menschen um sie herum zu entsprechen, um sie nicht zu enttäuschen. Nun ist es aber nicht die Aufgabe des- / derjenigen, der / die eine Massage bekommt, den / die Behandler*in glücklich zu machen.

Achtsame Körperarbeit ist keine Massage, sondern Entspannung – nicht nur für Hochsensible

Wenn du das von dir kennst, ist die Achtsame Körperarbeit mit Methoden aus SANJO möglicherweise eine gute Möglichkeit für dich, um Muskelverspannungen zu lösen. SANJO setzt sehr sanfte Reize (ein paar Gramm reichen aus) ohne von außen etwas aufzuzwingen. Der / die Behandler*in geht mit dem, was ist und was der Körper vorgibt. Er / sie weiß, dass die Lösung in jedem / jeder selbst liegt und nicht von außen vorgegeben werden kann.

Ich selbst empfinde SANJO als sehr angenehm, weil ich mich (als Behandelte) währenddessen fallen lassen kann. Denn ich muss nicht mit plötzlichen Schmerzen und / oder ruckartigen Bewegungen rechnen. Es gibt mir das Gefühl von „Alles ist richtig.“. Ich bekomme sanfte Unterstützung statt eines Kampfes gegen die Verspannungen, denn bei SANJO gehen wir immer davon aus, dass der Körper für uns ist und niemals gegen uns arbeitet. Wenn Verspannungen da sind, hat der Körper einen Grund dafür, ob ich den nun kenne oder nicht. Bekämpfe ich nun die Verspannungen im Sinne von „Sie dürfen nicht da sein“, kämpfe ich gegen den Körper.

Wie entspannend ist es,

wenn ich nicht mehr kämpfen muss!

SANJO-Behandler*innen unterstützen den Körper bei dem, was er als Lösung gefunden hat. Manchmal braucht es nur diese Unterstützung und die Anerkennung dessen, was der Körper tut. Manchmal ist das auch ein Teil des Weges zu einer anderen Lösung. Doch immer ist der Körper FÜR DICH und auf der Suche nach der besten Lösung. Genau dabei hilft SANJO.

Damit bleiben wir während einer SANJO-Behandlung nicht an der Oberfläche, sondern gehen in die Tiefe. Das kann bedeuten, dass Emotionen, die möglicherweise im Zusammenhang mit den Verspannungen stehen, auch gelöst werden. Hier bestimmt jede*r für sich selbst, wie weit er / sie gehen möchte.

Die Redewendungen

„Mir sitzt da etwas im Nacken.“

„Es zwingt mich in die Knie.“

„Ich zermartere mir den Kopf.“

„Das schnürt mir die Kehle zu.“

„Ich trage eine schwere Last auf meinen Schultern.“ und, und, und

treffen sehr oft zu. Damit ist die Verbindung zwischen Emotionen und Körper erkennbar. Es macht also Sinn, den Körper mit den Emotionen ZUSAMMEN zu betrachten. Körper, Geist und Seele sind untrennbar miteinander verbunden. Der Körper reagiert auf emotionale Erfahungen genauso, wie Emotionen auf körperliche Impule reagieren.

Noch ein Tipp:

Probiere es aus:

Lächle, auch wenn dir gerade nicht danach zumute ist und beobachte deine Emotionen.

Andersherum: Wie ist deine Haltung, wenn du traurig bist, und wie, wenn du stolz bist?

FAZIT:

Hochsensible haben mehr zu verarbeiten. Natürlich auch bei einer Wellness-Behandlung und bei einer Körpertherapie. Um entspannen zu können, brauchen sie möglichst wenige und klare Reize. Eine ruhige behandelnde Person in ruhiger Atmosphäre und Akzeptanz sind sehr wichtig, um loslassen zu können.

Zusammenfassend kann ich folgendes über SANJO sagen:

  • sanfte Reize
  • sehr ruhige Atmosphäre
  • Akzeptanz all dessen, was ist
  • positive Methode, da keine Kritik, keine Verurteilung dessen, was der Körper bereits an Lösungen ausprobiert hat, sondern Wertschätzung für alles, was bereits an Lösungswegen da ist.
  • geht in die Tiefe, da nicht der Muskel, sondern das Kleinhirn, als Wächter der Stabilität, im Fokus steht
  • sehr entspannend
  • langanhaltend, da die Entspannung von innen heraus, vom zentralen Nervensystem, ausgeht.

Möchtest du noch mehr über SANJO und die Vorteile dieser Methode zur Lösung von Muskelverspannungen erfahren, dann lies dir auch diesen Beitrag durch.

Auf jeden Fall ist es großartig, dass es sowohl hochsensible, als auch nicht hochsensible Menschen gibt. Nur so kann diese Welt (und wir mit ihr) sich weiterentwickeln. Es braucht immer beides. Wir können nur nicht erwarten, dass alle das Gleiche brauchen oder in gleicher Weise auf alles reagieren. Entspannung und Auszeiten brauchen wir alle. Doch WIE wir am besten entspannen können, ist sehr unterschiedlich. Daher freue ich mich sehr, dass ich mit den Methoden aus SANJO zur Vielfalt beitragen kann, so dass jede*r seine eigene Möglichkeit der Entspannung wählen kann.

Was ist dir wichtig bei der Entspannung?  Ich freue mich auf den Austausch mit dir.

Ich wünsche dir einen entspannten Tag,

Deine Melanie


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