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Schmerztabletten gehören zum Alltag von Fibromyalgie-Patienten

Fibromyalgie – ein Erfahrungsbericht

Ein Erfahrungsbericht

Schmerzen können das Leben sehr beeinträchtigen. Das wissen wir alle aus eigener Erfahrung. Wenn diese Schmerzen jedoch nicht aufhören – wie das bei Menschen mit Fibromyalgie oft ist -, stellen sie den gesamten Alltag, das emotionale Erleben, Beziehungen und Beruf auf eine harte Probe.

Vor einiger Zeit wurde ich mit dem Thema „Fibromyalgie“ konfrontiert, eine Erkrankung, die mit chronischen Schmerzen und vielen weiteren Symptomen einhergeht, die sehr unterschiedlich sein können. Mit Laborwerten und anderen gängigen Diagnose-Methoden können diverse andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, aber eine eindeutige Diagnose „Fibromyalgie“ ist damit nicht möglich. Daher erleben die Betroffenen meist eine sehr lange, qualvolle Zeit der Ungewissheit, die nicht nur körperlich, sondern auch emotional / psychisch sehr schmerzhaft sein kann. Denn ohne eine „handfeste Diagnose“ werden sie oft nicht ernst genommen und wissen auch selbst nicht, was mit ihnen los ist.

Ich durfte mit einer betroffenen Frau sprechen, und sie erzählte mir, was sie erlebt hat, wie lange es dauerte, bis sie die Diagnose „Fibromyalgie“ bekam, was das für ihren Alltag bedeutet und was sie tut, um mit den Schmerzen umzugehen:

Eine von Fibromyalgie Betroffene erzählt

„Bis vor gut 10 Jahren stand ich noch vor einem Rätsel.

  • Schmerzen in Armen und Händen, Beinen, Rücken und Kopf
  • Müdigkeit und Schlappheit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Sehschwierigkeiten
  • Steifigkeit und Schwellungen
  • Tinnitus
  • Schlafstörungen
  • Reizdarm

Mit diesen Symptomen rannte ich von einem Arzt zum nächsten. Es wurden sämtliche Untersuchungen gemacht: Blutuntersuchungen, CT, MRT, EEG, EKG.

Und immer wieder hieß es: 

„Ich kann nichts bei Ihnen finden. Sie sind vollkommen gesund.“

Einige rieten mir zu einer Psychotherapie.

Ratschläge wie „Ändern Sie Ihr Leben und Ihre Einstellung. Dann wird alles gut.“ hörte ich immer wieder. Aber WIE ich das machen sollte, sagte mir keiner. Ich fing an, an mir selbst zu zweifeln, fühlte mich hilflos, unverstanden und wusste einfach nicht mehr, was ich machen sollte.

Nach mehreren Jahren der Verunsicherung und der Selbstzweifel bekam ich schließlich die Diagnose: Fibromyalgie

Was bedeutet die Diagnose „Fibromyalgie“ für deinen Alltag?

  • „Geringe bzw. stark schwankende Leistungsfähigkeit
  • schnelle Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Sehstörungen
  • Bewegungs- und Reaktionseinschränkungen.

Ich muss genau überlegen, was geht bzw. was ich mir wann zutraue.

Und ich verzichte oft auf Aktivitäten, die ich gerne machen würde,

da überschrittene Leistungsgrenzen sich am nächsten Tag

mit Schmerzen oder anderen Beeinträchtigungen rächen. 

Was kannst du gegen die Dauerschmerzen tun?

„Ich habe vieles ausprobiert. Da jede Fibromyalgie anders ist, muss jede(r) für sich gucken, was ihm oder ihr hilft. Es gibt keine Standardtherapie.

Nach Physiotherapie und manueller Therapie hatte ich persönlich immer Schmerzen. Auch Kraft- und Ausdauertraining brachten mir nur weitere Schmerzen. Antidepressiva (sollen den bei Fibromyalgie z.T. erniedrigten Serotonin-Spiegel erhöhen – Anm. d. Verf.) brachten keine Veränderung, und Schmerzmittel / muskelentspannende Medikamente helfen nur kurzfristig. Oft wird die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson empfohlen. Aber auch die verursachte bei mir Schmerzen, weil man da erst einmal die Muskeln anspannt.

Was mir wirklich hilft, ist

  • sanftes Yoga
  • Meditation und autogenes Training
  • trockene Wärme
  • Schwimmen und Gehen
  • sowie KiD-Übungen (Kraft in Dehnung).

Ich muckelte mich so durch, bis mir SANJO passierte. Mehr durch Zufall bekam ich eine Probestunde und war von der Wirkung völlig überrascht.“

Was genau war denn die Wirkung von SANJO?

„Am nächsten Tag hatte ich zwar Muskelkater, aber dann war ich eine Woche schmerzfrei.

Während der Behandlung konnte ich plötzlich besser sehen – als ob sich ein Schleier vor den Augen auflöst.

Nach der nächsten Sitzung war ich sogar drei Wochen schmerzfrei und musste mich beherrschen, nicht mit meinen Aktivitäten zu übertreiben.

SANJO ist für mich eine sehr gute Ergänzung zu den anderen positiven Maßnahmen und vor allem: Es tut nicht weh!“



Natürlich kann SANJO nicht heilen und möglicherweise ist es auch nicht für jede(n) Betroffene(n) die Methode der Wahl. Dazu ist die Fibromyalgie zu komplex und jeder Mensch unterschiedlich. Schmerzen sollten grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden.

SANJO ist eine Möglichkeit, den Grundtonus herunterzuregulieren und sich selbst etwas Gutes zu tun.

Mit SANJO kann der Körper (und auch die eigenen Bedürfnisse) wieder besser wahrgenommen werden. Neue Energien können aufgetankt werden, und es gibt dem Körper die Gelegenheit zu regenerieren. Wenn der Fokus vom Schmerz weg und hin zu Regeneration gelenkt werden kann, hat der Körper die Möglichkeit, den Muskeltonus zu überprüfen und etwas Neues zu integrieren. Wie das funktioniert, beschreibe ich hier genauer.

Solltest du noch Fragen zu SANJO haben, schreibe mir gerne eine Nachricht.

Ich wünsche dir einen entspannten Tag,

Deine Melanie 

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